DIGITALE FÜHRUNGSANSÄTZE

Führung im digitalen Wandel - Wie verändert sich meine Rolle als Führungskraft in Zeiten zunehmender Digitalisierung?

Führung im digitalen Wandel - Anforderungen an Führungskräfte

In einem Umfeld, das von Unbeständigkeit, Unsicherheiten, zunehmender Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist, ist es wichtig, die gelernte Sicht auf Führung zu überdenken und sich alternativen Ansätze zu öffnen. Dabei gilt: Führung ist individuell. Es gibt nicht den einen digitalen Führungsansatz, der für alle gleichermaßen passt. Im Kern steht die Frage: Was für eine Führungskraft möchte ich sein?

Führung im Digitalen Wandel – Abkehr von der klassischen Top-Down Struktur

Viele Führungskräfte sehen sich schon länger damit konfrontiert, dass ihre gelernten Führungsverständnisse und -ansätze in einer komplexen Welt nicht mehr so recht zu funktionieren scheinen. In Krisenzeiten wie aktuell manifestiert sich dieser Trend sehr deutlich, denn plötzlich gilt es, Teams zu koordinieren und zu führen, die nicht an zentraler Stelle versammelt sind, sondern breit verstreut in ihren Home Offices sitzen. Dort gibt es vielleicht nicht nur die Arbeit. Mitarbeiter müssen ihren Alltag meistern und sind dabei noch mit anderen Herausforderungen des alltäglichen Lebens konfrontiert. In der klassischen Top-Down und Command-and-Control-Struktur, in die die Führungskräfte hineingewachsen sind, spielen aber Zugriff und Kontrolle auch heute noch eine große Rolle. Diese Art von Führung ist nicht mehr zeitgemäß und die aktuelle Krise legt den Finger sehr deutlich in die Wunde. Es ist an der Zeit, Führung neu zu denken.

VERÄNDERUNG DER FÜHRUNGSHALTUNG – METHODEN IM COACHING

Coaching kann Führungskräften dabei helfen, schrittweise in eine veränderte Führungshaltung und damit auch zu einem veränderten Führungsansatz zu kommen und dafür die eigenen Ressourcen zu aktivieren und die eigenen Antreiber im Auge zu behalten.

Je nach Ausgangslage und Führungskraft sind die Methoden im Coaching sehr unterschiedlich. Grundsätzlich kann hier z.B. mit dem Golden Circle (von Simon Sinek) gearbeitet werden. Das Modell basiert auf den drei Fragen „Why, How, What“ und stellt in der Anwendung ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument dar. Im Rahmen des Coachingsprozesses wird die Geschichte erarbeitet, warum das Unternehmen am Markt auftritt, wie es das Leben der Kunden/Mitarbeiter beeinflusst und was das konkrete Produkt ist, das das Unternehmen erbringt. Im Gegensatz zu althergebrachten Herangehensweisen geht es an erster Stelle nicht um das Produkt, sondern „Start with Why“ wird zur universellen Führungsaufgabe. Letztlich geht es um Inspiration und Erarbeitung einer soliden Grundlage zur Umsetzung digitaler Transformationsprozesse.

Wichtig bei der Wahl der Coachingmethode ist, dass der gewählte Ansatz zu den individuellen Voraussetzungen der Führungskraft passt. Alternativ kann auf Methoden aus dem Bereich Life Design oder auch mit Haltungs- und Entwicklungsphasenmodellen zurückgegriffen werden. Wichtig ist, überhaupt mit dem Veränderungsprozess zu starten. Hierfür können Sie sich im Vorfeld zu einem Coaching bereits jetzt fragen: Wofür stehe ich als Führungskraft?

Melanie ist Coach und Beraterin für digitale Transformation. Sie unterstützt Fach- und Führungskräfte dabei, den Kulturwandel im Unternehmen mit Hilfe eigener Ressourcen aktiv zu gestalten.

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